Bus 8 – Linie 1 – Tageblatt So la la Bus – 2018

Bus 8: Tageblatt So la la Bus

Linie 1


18:13 Hauptbahnhof / 18:16 Cobra / 18:21 Industriemuseum / 18:31 Rathausplatz / 18:34 Graf-Wilhelm-Platz / 18:48 Industriemuseum / 18:52 Cobra / 18:56 Hauptbahnhof

luisa-skrabic-©Jens-LopezLuisa Skrabic

Ob als Moderatorin oder Sängerin, die junge Solingerin ist auf den verschiedensten Bühnen in ganz NRW zu Hause. Mehrere Auftritte in der BayArena Leverkusen, einen eigenen Titelsong für die FIFA Frauen WM 2011 und Millionen Klicks auf YouTube kann die 25-Jährige verbuchen. Zuletzt hat sie bei Wolf Coderas Session Possible mitgesungen. In 2016 wurde Sie unter die TOP 30 aus 2000 Bewerbern für den Eurovision Song Contest gewählt. Für die Kultur Nacht Solingen schlägt die sonst sehr lebhafte Powerfrau eher ruhige akustische Töne an. 

Gitarre: Jeroen Brueggemann
Cajon: Felix Specht

 


19:13 Hauptbahnhof / 19:16 Cobra / 19:21 Industriemuseum / 19:31 Rathausplatz / 19:34 Graf-Wilhelm-Platz / 19:48 Industriemuseum / 19:52 Cobra / 19:56 Hauptbahnhof

Sounds Like WednesdaySound Like Wednesday

Mit “Run to you” von den Pentatonix hat 2014 alles angefangen. Innerhalb eines Chores haben wir uns als kleine Singgruppe zusammengefunden, um bei einem Konzert dieses Lied vorzutragen. Das Üben und der Auftritt selbst waren so bereichernd, dass wir weitere Lieder geprobt haben: Einfach aus Spaß an Harmonie(n). Ende 2015 haben wir beschlossen, uns vom “vielköpfigen Chorgesang” zu verabschieden und zu fünft als Ensemble weiter zu machen. 2016 haben wir dann komplett mit der Selbstfindung verbracht:

Wo wollen wir hin, und wenn ja, was machen wir dann da?!

Heute sind wir angekommen, ohne bereits am Ziel zu sein:
Sounds Like Wednesday ist a cappella & more! Musikalisch sind wir nicht festgelegt. Wir singen, worauf wir Lust haben, und bleiben wie unsere Charaktere: facettenreich.

Ob Rock, Pop, Hochzeitsballaden – Klassiker bis aktuelle Charthits:
Wir singen aus Leidenschaft am harmonischen Klang, und das hört und sieht man auch. Bei uns hat jede Stimme seinen eigenen Charakter, doch zusammen sind wir ein herrlich ausgewogener Fünfklang. Wir lieben aber auch die “schiefen” Akkorde. Geht aber mal wirklich etwas schief, ärgern WIR selber uns sicherlich am meisten. Wir sind keine studierten Sänger. Semiprofessionell. Mit Hang zum Perfektionismus.

Sounds Like Wednesday hat keinen herkömmlichen Dirigenten.
In den Proben sagt jeder seine Meinung und bringt Ideen ein. Welche Lieder ins Repertoire aufgenommen werden entscheiden wir gemeinsam und üben solange, gerade an selbstgeschriebenen Notensätzen, bis wir alle mit dem Gesamtklang zufrieden sind. Wir sind sehr selbstkritisch, da kann es schon mal länger dauern. Und wer mit Funkmikros singt, braucht auch einen Techniker. Michael Kochenrath hat uns schon viele Jahre musikalisch und als Freund begleitet. Heute mischt er uns bei Auftritten ab und bringt uns auch während der Proben mit klaren Worten nach vorne.

Bei den einzelnen Liedern folgen wir dabei immer dem Leitsatz “Follow the King” (getreu Carsten Gerlitz). Hierbei wird der Leadsänger jedes einzelnen Stücks zum Stimmführer. Er gibt Tempo, Lautstärke und Stimmung vor.  Meist entfällt das Einzählen, da der “King” den Einsatz durch einfaches Einatmen vorgibt. Aufeinander zu hören und dem Gesamtklang zu folgen, sich ihm hinzugeben und unterzuordnen sind dabei essenzielle Gruppeneigenschaften.


20:13 Hauptbahnhof / 20:16 Cobra / 20:21 Industriemuseum / 20:31 Rathausplatz / 20:34 Graf-Wilhelm-Platz / 20:48 Industriemuseum / 20:52 Cobra / 20:56 Hauptbahnhof

Dorper KantoreiDorper Kantorei

“Dorper Kantorei meets a cappella”

Die Dorper Kantorei ist ein traditionsreicher Chor, der sich auf geistliche Vokalmusik spezialisiert hat. Neben a-cappella-Werken wie z.B. Motetten von Johann Sebastian Bach oder Johannes Brahms werden jedes Jahr in Zusammenarbeit mit diversen Orchestern große Oratorien zu Gehör gebracht.

Für die Fahrt im a cappella-Bus hat sich die Dorper Kantorei unter Leitung von Kantorin Stephanie Schlüter Stücke aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen ausgesucht: angefangen von Motetten aus der Renaissance über Volkslieder und Jazz-Motetten bis hin zur Filmmusik ist alles dabei!

 


21:13 Hauptbahnhof / 21:16 Cobra / 21:21 Industriemuseum / 21:31 Rathausplatz / 21:34 Graf-Wilhelm-Platz / 21:48 Industriemuseum / 21:52 Cobra / 21:56 Hauptbahnhof

22:13 Hauptbahnhof / 22:16 Cobra / 22:21 Industriemuseum / 22:31 Rathausplatz / 22:34 Graf-Wilhelm-Platz / 22:48 Industriemuseum / 22:52 Cobra / 22:56 Hauptbahnhof

Die MerscheiderMerscheider Gesangverein 1861 e.V.

– kurz „Die Merscheider“

2011 wurde der Chor 150 Jahre – Jubiläum! Es sind schon wieder ein paar Jahre ins Land gegangen aber wir sind immer noch ein Chor mit Tradition und der Ambition, als Kulturschaffender auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil vieler Menschen in Solingen und Merscheid zu sein.

Die Tradition, das Lied in all seinen Facetten zu pflegen, den Menschen nahe zu bringen und die Aufgabe, die sich unsere Gründerväter auferlegt haben, das Singen zum besonderen Kulturereignis zu erheben – dafür steht der Merscheider Männergesangverein damals wie heute. Dabei nie den Zeitgeist aus dem Auge verlieren und dafür Sorge zu tragen, dass auch in der heutigen Zeit sich Menschen für eine der schönsten Sachen der Welt interessieren ist uns ein großes Anliegen. Dafür sorgt unser Chorleiter, Ralf Leßenich, der uns immer wieder mit außergewöhnlichen Ideen und neuen Konzepten herausfordert.

“Die Merscheider”, wie wir in Solingen gerne und kurz genannt werden, sind ein junger Chor, ganz im Gegensatz zu den meisten Männerchören im Land mit einem gesunden Altersdurchschnitt von derzeit 56 Jahren. Jeden Dienstag um 20 Uhr treffen wir uns zum gemeinsamen Singen und Musizieren. Spaß dran? Bei uns ist jeder herzlich willkommen!

 

 


23:13 Hauptbahnhof / 23:16 Cobra / 23:21 Industriemuseum / 23:31 Rathausplatz / 23:34 Graf-Wilhelm-Platz / 23:48 Industriemuseum / 23:52 Cobra / 23:56 Hauptbahnhof

Die Dürfen DasDie Dürfen Das

“Die Dürfen Das” ist quasi das A cappella-Überraschungsei.
Eben hat man noch ein Tränchen vor Lachen weggewischt, da gesellt sich bei der nächsten ergreifenden Ballade schon ein Tränchen der Rührung hinzu. Eben hast Du Dich noch von Reggae-Klängen davontragen lassen, jetzt wirst Du in jazzige Big-Band-Sphären entführt. Eben haben die vier Sänger noch gezeigt, was alleine mit vier Stimmen möglich ist, da greift plötzlich einer zur Klampfe. Eben hast Du noch dem originellen Text gebannt gelauscht, jetzt stimmst Du in den nächsten Song lauthals mit ein. Eben gab es noch wummernde Beatbox, jetzt schmettern Dir ein paar Percussion-Sounds entgegen.

Die Dürfen Das können das alles und machen das alles. Warum? Na, Die Dürfen Das!

Die vier Musiker bringen all das ein, was sie gut können. Neben dem runden und satten Sound ihrer Stimmen ergänzen sie ihren A-cappella-Gesang als Effekt auch einmal mit einem Instrument, ohne dabei den Charme eines Vocal-Ensembles zu verlieren.
Sie zeigen, dass sie sowohl mit ihren Stimmen verzaubern als auch mit originellen Texten und Show-Einlagen mitreißen können. Dabei setzen sie auf selbstgeschriebene deutsche Texte mit Augenzwinkern und erlauben sich hier und da auch einmal ein paar Anleihen bei bekannten Songs und nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise quer durch alle Musik-Genres. Und mit zwei Sängern der ehemaligen Acappella-Band “Scampi” tritt “Die Dürfen Das” das musikalische Erbe der Solinger Gruppe an und hat auch ein paar Songs von Scampi – darunter die Stadt-Hymne “Leb in Solingen” – im Gepäck.
Warum? Na, Die Dürfen Das!

Bei Die Dürfen Das wird das Publikum selber zum Teil der Show, die Grenze am Bühnenrand zwischen Publikum und Band wird aufgehoben. Selten ist man bei einer A-cappella-Band so nah dran und plötzlich bist Du live dabei … Warum? Die Dürfen Das halt!

 


Fotos: Luisa Skrabic © Jens Lopez