Lichtturm

Lichtturm LogoAdresse

Lichtturm Solingen
Lützowstr. 340 – Gräfrath
Telefon 0212 383 79 47
eMail info@lichtturm-solingen.de
www.lichtturm-solingen.de

Haltestelle

Für die Verlosungsgewinner fährt ein spezieller VIP-Shuttleservice zwischen Kunstmuseum und Lichtturm.

LichtturmDie Kultur Nacht Solingen 2017 ist eine
Indoor-Veranstaltung. Da der zu erwartende Andrang die Kapazität im Lichtturm übersteigen würde, haben wir uns
entschlossen, zwei exklusive Veranstaltungen anzubieten, deren Tickets nicht käuflich zu erwerben sind.

Die Teilnahme an jeder Veranstaltung ist auf 50 Personen begrenzt.
Tickets können ausschließlich bei Verlosungen durch Radio RSG und dem Solinger Tageblatt gewonnen werden.

 

 


Verlosung über das Solinger Tageblatt:
19:00 Uhr:
Streichquintett der Bergischen Symphoniker

Gergana Petrova (Violine)
Rina Yamada (Violine)
Uta Nießner (Viola)
Stefan Nießner (Viola)
Thomas Grote (Violoncello)

Mozart Streichquintett KV 515 C-Dur

Das Streichquintett in C-Dur KV 515 hielt Mozart selbst für sein bedeutendstes Kammermusikwerk. Er schrieb es unmittelbar nach der Uraufführung des „Figaro“, während er am „Don Giovanni“ arbeitete und von beiden Opern finden sich Motive im Quintett. Mozart hat es zusammen mit Joseph Haydn und Mitgliedern der Wiener Hofkapelle mehrfach aufgeführt, es wurde aber erst später verlegt, da es als zu schwer zu spielen galt.

Vorbilder des Werkes sind ein Streichquartett von Haydn und das eigene „Dissonanzenquarett“. Im Quintett wird die thematische Arbeit intensiviert und verdichtet. Mozart nutzte die zusätzliche 5. Stimme zu vielfältigen Klangkombinationen.

Der Kopfsatz ist der längste, den Mozart geschrieben hat. Er beginnt mit einem Dialog der 1. Geige und des Cellos, die schon in der Exposition die Stimmen tauschen. Es folgt ein weich fließendes Seitenthema. Kontrapunktisches Denken zeigt sich vor allem in der Durchführung, in der auch ein Motiv aus dem Anfang der Figaro-Ouvertüre auftaucht.

In dem gesanglichen Menuett dominiert die Kombinationsmöglichkeit der Stimmenpaare. Auch Menuett und Trio sind als Sonatenform durchgearbeitet.

Das Andante wird beherrscht von einem gesanglichen Dialog der 1. Geige und der 1. Bratsche.

Das Finale beginnt zwar mit einem tänzerischen Rondothema, ist aber insgesamt als Sonatenform für 5 gleichberechtigte Stimmen gearbeitet.


Verlosung über Radio RSG:

21:00 Uhr: Suzan Köcher & Palace Fever

Palace FeverUrsprünglich als reine „Jungs-„Band gestartet, entwickelten sich die Solinger Palace Fever musikalisch schnell weiter und so entschied man sich, der Stimme von Sänger und Gitarrist Julian Müller noch einen weiblichen Gesang beizustellen. Mit Suzan Köcher war diese Stimme gesucht und gefunden.

Doch auch abseits des Gesangs war Suzan eine wertvolle Bereicherung für die Band. Die Musikerin hatte einen ganzen Stapel an Songs im Gepäck – geschrieben für ein Solo Album das im Herbst 2017 erscheinen wird. Bereits fürs Frühjahr ist ihre Debüt-EP „Blood Red Wine“ angekündigt. Zusammen mit den Stücken des Palace Fever Debüts „Sing About Love, Lunatics & Spaceships“ (Unique Records, 2015) gibt es bei Auftritten des Quartetts nun quasi einen Doppelschlag zu hören – zwei Acts auf einmal.

Den roten Faden verlieren sie dabei trotzdem nicht: Psychedelisierte Folk-, Beat- und Space-Country-Anleihen treffen auf hallgetränkte Twang Gitarren, einen pulsierenden Beat-Bass und verspielte Rhythmiken. Das Ganze verschmilzt mit den hochmelodischen Gesangharmonien des Front-Duos und der Energie der Band zu einem Sound, der so vertraut wie überraschend daherkommt und dabei keine Scheu vor ungewöhnlichen Einfällen hat.