Bergische Symphoniker

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Bergische Symphoniker
Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH
Konrad-Adenauer-Straße 72-74 – Mitte
Telefon 0212 280 15 83
eMail kontakt@bergischesymphoniker.de
www.bergischesymphoniker.de


Die Bergischen Symphoniker treten bei der Kultur Nacht Solingen 2017 an folgenden Orten auf:

Theater und Konzerthaus
22:00 Uhr: Bergische Symphoniker im Lichtstrom


Rohrblatt TrioStädtische Musikschule
18:00 Uhr: Rohrblatt-Trio

Das „Rohrblatt-Trio“ der Bergischen Symphoniker mit

Christian Leschowski, Oboe,
Marlies Klumpenaar, Klarinette und
Ruth Krabbe, Fagott,

eröffnet schwungvoll den musikalischen Abend.


Rohrblatt TrioKunstmuseum
19:30 Uhr: Trio d’Anches

Trio d’Anches („Rohrblatt“-Trio) in der Besetzung Oboe, Klarinette, Fagott präsentiert spannende Holzklänge aus alten und neuen Zeiten.

 

 

 


Lichtturm
Verlosung über das Solinger Tageblatt:
19:00 Uhr:
Streichquintett der Bergischen Symphoniker

Gergana Petrova (Violine)
Rina Yamada (Violine)
Uta Nießner (Viola)
Stefan Nießner (Viola)
Thomas Grote (Violoncello)

Mozart Streichquintett KV 515 C-Dur

Das Streichquintett in C-Dur KV 515 hielt Mozart selbst für sein bedeutendstes Kammermusikwerk. Er schrieb es unmittelbar nach der Uraufführung des „Figaro“, während er am „Don Giovanni“ arbeitete und von beiden Opern finden sich Motive im Quintett. Mozart hat es zusammen mit Joseph Haydn und Mitgliedern der Wiener Hofkapelle mehrfach aufgeführt, es wurde aber erst später verlegt, da es als zu schwer zu spielen galt.

Vorbilder des Werkes sind ein Streichquartett von Haydn und das eigene „Dissonanzenquarett“. Im Quintett wird die thematische Arbeit intensiviert und verdichtet. Mozart nutzte die zusätzliche 5. Stimme zu vielfältigen Klangkombinationen.

Der Kopfsatz ist der längste, den Mozart geschrieben hat. Er beginnt mit einem Dialog der 1. Geige und des Cellos, die schon in der Exposition die Stimmen tauschen. Es folgt ein weich fließendes Seitenthema. Kontrapunktisches Denken zeigt sich vor allem in der Durchführung, in der auch ein Motiv aus dem Anfang der Figaro-Ouvertüre auftaucht.

In dem gesanglichen Menuett dominiert die Kombinationsmöglichkeit der Stimmenpaare. Auch Menuett und Trio sind als Sonatenform durchgearbeitet.

Das Andante wird beherrscht von einem gesanglichen Dialog der 1. Geige und der 1. Bratsche.

Das Finale beginnt zwar mit einem tänzerischen Rondothema, ist aber insgesamt als Sonatenform für 5 gleichberechtigte Stimmen gearbeitet.

Rina Yamada studierte an der Folkwang Hochschule Essen Violine bei Prof. Minchev sowie Kammermusik bei Prof. Reiner. Nach dem Studium war sie zunächst bei den Niederrheinischen Symphonikern und den Düsseldorfer Symphonikern engagiert, bevor sie 2008 Mitglied der ersten Violinen Bergischen Symphoniker wurde.

Uta Nießner begann das Studium an der Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim, im folgenden Jahr wechselte sie an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt in den Fachbereich künstlerische Ausbildung bei Walter Müller. Nach dem Studium war sie Praktikantin bei der Südwestfälischen Philharmonie Hilchenbach. Seither ist sie tätig als Orchester- und Kammermusikerin und als Solistin in wechselnden Besetzungen. Von 2005 bis 2013 war Uta Nießner Solobratscherin der Kammeroper Köln/Kölner Symphoniker, außerdem ist sie häufig Aushilfe bei den Bergischen Symphonikern.

Stefan Nießner studierte an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Frankfurt/Main Geige bei Prof. Vorholz, Bratsche bei Hans Eurich und Walter Müller sowie Kammermusik bei Prof. Pandula, Prof. Hofmann und Prof. Buchberger. Mehrere Ferienkurse absolvierte er bei Max Rostal, Jürgen Kußmaul und Gunars Larsen. Stefan Nießner ist derzeit Bratscher der Bergischen Symphoniker.

Thomas Grote studierte Violoncello an der Musikhochschule Köln bei Prof. A. Bauer; Kammermusikunterricht bei den Mitgliedern des Amadeus Quartett. 1994 künstlerische Abschlussprüfung mit „sehr gut.“ Seit 1993 Vorspieler der Violoncelli bei den Bergischen Symphoniker. Von 2006-2009 Dirigierstudium an der Folkwang Universität Essen bei Prof. D. de Villiers, Abschluss mit „Auszeichnung“. Seit 2011 Chefdirigent des Märkischen Jugendsinfonieorchester MJO.

Gergana Petrova kommt 2008 nach Deutschland und fängt ein Studium im Hauptfach Violine bei Prof. Mintcho Mintchev an der Folkwang Universität der Künste in Essen an, wo sie mit dem Master of Professional Performance abschießt. 2009 gründet sie zusammen mit drei Kommilitonen das VAGABOND- Quartett. Sie ist seit 2013 bei den Bergischen Symphonikern, nachdem sie vorher bei den Duisburger Symphoniker und Essener Philharmonikern Orchestererfahrung gesammelt hat.